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Der Teil der Mauer zwischen der ehemaligen Malzfabrik und dem Brauhof wurde 1834 niedergelegt.
Überschreiten wir die neue Straße, können wir nach rechts einen Blick auf die alte Gaststätte Günthershöhe und nach einigen Schritten auf dieser Straße auf den Schieferhof in dem großen Garten werfen, der in alter Zeit das Rittergut vor Greußen hieß, später lange Zeit Sächsischer Hof, und als Ursiedlung von Greußen galt. Doch ist er erst 1457 entstanden. Greußen ist schon um 1250 als Straßenmarktsiedlung planmäßig angelegt. Der Schieferhof ist nie ein festes Haus oder gar eine Burg gewesen, gehörte bis 1816 nicht zu Greußen, sondern zu Sachsen.
Schauen wir nach links, sehen wir den alten Brauhof, der das Bier vom städtischen Brauhaus aufnahm und auf dem sich etliche Zeit eine Trinkstube befunden hat.
Angelegt wurde der Brauhof um 1608, zu Wohnungen ausgebaut nach 1920.
Im städtischen Brauhaus selbst wurde nur wenig Bier hergestellt.
Es wurde viel fremdes Bier eingeführt und im Ratskeller ausgeschenkt.
Nachdem der Brauhof in Betrieb genommen war, produzierte man jährlich fortschreitend größere Mengen und machte sich von fremden Bieren frei.

brob6Wir sehen von unserem Standpunkt aus auch die alte evangelische Kirche St. Martini,
die 1687 beim großen Stadtbrand stark beschädigt,
mit Ausnahme des Chores und des Turmunterbaues in der heutigen Gestalt wieder aufgebaut wurde.
Die zu den Emporen führenden äußeren Treppen wurden 1894 nach innen verlegt.
Der Name St. Martini weist auf die fränkische Zeit hin.
Für das Jahr 1277 wird eine Pfarrkirche gleichen Namens urkundlich genannt.

 

 

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