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Westgreußen

Fläche:845 ha
Einwohner: 500
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Im Jahre 817 wurde die Gemeinde Westgreußen erstmals in einer Urkunde an das Kloster Fulda urkundlich erwähnt.
Als Lehen des Landgrafen und der Grafen von Hohnstein und Schwarzburg von Sondershausen konzentrierten sich im Mittelalter 9 adlige Rittergüter.
Teilweise kann man heute noch diese baulichen Substanzen erkennen.

Nachdem man bei Grabungen in den siebziger Jahren auf der Funkenburg auf Reste altgermanischer Siedlungen gestoßen war, begannen 1992 die Vorbereitungsarbeiten für das hier vorgesehene archäologische Freilichtmuseum.
Pfostenhäuser unterschiedlicher Bautypen , Palisaden, ein Torhauses und ein Wehrturmes entstanden bereits.
An die antike Lebensweise der alten Germanen, die hier zwischen 200 v.d.Z. bis 50 n.d.Z. lebten, soll dieses Museum erinnern.
Experimentelle Archäologie wird für interessierte Bürger betrieben. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche, deren Turm romanischen Ursprungs ist und aus der Zeit 1250-1300 stammt.
Das Ortsbild wird vor allem durch landwirtschaftlichen Charakter geprägt.

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Sehenwürdigkeiten:
romanische Kirche St. Martin 13. Jahrhundert
Wehranlage
Aquädukt
Freilichtanlage „Funkenburg" (Germanische Siedlung)
gut erhaltener historischer Ortskern
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