Jahreshauptversammlung Feuerwehr Greußen

Greußen 24.01.2015

k03110  

Jahreshauptversammlung, und alle sind da.
Das ist so Standard bei der Freiwilligen Feuerwehr in Greußen.

Das ist auch Standard, wenn eine Alarmierung ist, das die Wehr ausrückt.
Und die Bürger verlassen sich darauf.
Das sind Worte vom Wehrführer Frank Hoier.
Zuerst begrüßte er die anwesenden Gäste.
Dann erinnerte er noch einmal an das Datum vor 180 Jahren, wo Greußen in Schutt und Asche gelegen hat.
Dank einer aktiven Wehr ist das nicht wieder geschehen.
Seit Generationen gilt damit besonders den Kameradinnen und Kameraden Dank, die es sich zum Hobby gemacht haben, freiwillig zu helfen.
Vieles hat sich aber seit dem geändert.
Gerade das Leistungsspektrum ist sehr viel umfangreicher geworden und damit die Anforderungen an die Hilfeleistenden.

 

Fünfundfünfzig Einsätze, davon 20mal Brand, 9mal Verkehrsunfälle, 20mal Hilfeleistungseinsätze und 6mal Fehlalarmierungen mit gesamt 1274 Stunden wurden abgeleistet.
Damit ist eine Erhöhung um 92 Stunden gegenüber 2013 gegeben. 
Ganz wichtig schien ihm die Zahl, dass durchschnittlich 12 Einsatzkräfte pro Tagesalarmierung zur Verfügung stehen.
Das liegt auch daran, dass fünf Personen bei der Stadt angestellt sind und weitere in Firmen arbeiten, die ihren Standort in Greußen haben.
Aber es bleibt dem Zufall überlassen, wie viele der 41 aktiven gerade erreichbar sind, sagte er. 
Auch dass Kameradinnen und Kameraden nach einer erfolgreichen Ausbildung wieder mit der Begründung „Keine Lust mehr“ austreten, muß akzeptiert werden. 
Deshalb ist es um so wichtiger, dass unsere Jugendfeuerwehr weiter so aktiv bleibt, wie bisher.
Dafür an die Brüder Mario und Thomas Hasenbein ein besonderer Dank.
Bei einem Durchschnittsalter von 34,9 Jahren, müssen verstärke Anstrengungen unternommen werden, um junge Mitglieder zu gewinnen.

Als besonders hilfreich erweist sich auch, die Zusammenarbeit der umliegenden Wehren.
Denn bei den meisten Einsätzen wird die Hilfe erst zur Hilfe, durch die Unterstützung der anderen.
Doch auch der Stand der Technik ist für die Hilfe ausschlaggebend.
Wenn ein Einsatzfahrzeuge 19 Jahre alte Reifen hat, dann macht das bedenklich.
Mario Hasenbein, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes äußerte seine Sorge, das bei Personalfragen für den Bauhof in Greußen, auch die aktive Zugehörigkeit zur Feuerwehr, nicht außeracht zu lassen ist.
Hier wird verstärkt auf Hilfe aus dem Rathaus gehofft. 
Über die Jugendarbeitet berichtet er,  dreiunddreißig Veranstaltungen mit je 121 Stunden wurden geleistet.
Das Feldlager mit der Nachtwanderung beleibt bei den sechs bis vierzehnjährigen der Höhepunkt im Jahr.
Gerade bei Jugendlichen mit wenig finanziellen Mitteln ist es oft die einzige Abwechslung im Jahresablauf, das sie in die Ferne kommen.

Die Alterskameraden treffen sich regelmäßig.
Bei der Feuerwehrhistorik ist es so, dass sie oft auf anderen Veranstaltungen mit auftreten um die Historie vorzustellen.
Karl-Heinz Schwara betonte dazu, wir werden oft bestaunt, mit was und wie früher gearbeitet wurde.
Herr Hoier, bedankte sich auch für diese Unterstützung, mit der die Stützpunktfeuerwehr überregional bekannt gemacht wird.
Dem pflichtete der VG Vorsitzende Karl-Heinz Kämmerer bei und dankte für alle Tätigkeiten.
Der Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp dankte gleichfalls und betont, dass die Wehr unter Frank Hoier schon eine beispiellose Leistung erbringt.
Das geht hin bis zur Zusammenarbeit mit der Stadt, was anderenorts bei weitem nicht Gang und gebe ist.

Der Bürgermeister, Rene Hartnauer (SPD), pflichte dem bei.
Es ist eine schönes Zusammenarbeiten.
Vor allem dankte er den Kameradinnen und Kameraden für Ihre Einsätze.
Das macht das Leben in unsere Stadt sicherer. Für weitere Anschaffungen und Reparaturleistungen gilt, das müssen wir absprechen und Prioritäten mit dem Stadtrat setzen. 
Dann wurde Kamerad Roberto Garthoff verabschiedet.
Er geht für 2 Jahre als Ausbilder nach Abu Dhabi.
Ihm wurde ein T-Shirt mit allen Unterschrifte als Erinnerung an Greußen von Kamerad Mathias Wallrodt überreicht.

Im Anschloss erfolgten Ehrungen und dann wurde zum gemütlichen Beisammensein mit den Ehepartnern eingeladen.

Beförderungen auf Grund der Thüringer Feuerwehrorganisationsverordnung (Anlage 5 / zu § 4 Abs. 5) und Auszeichnungen für Lehrgangsbeteiligungen!

Oberfeuerwehrmann:    Fabian Barth, Andreas Bracke, Erik Handschel

Oberlöschmeister:       Ingo Wolf

Brandmeister: Thomas Hasenbein

Brandschutzmedaille am Bande in Bronze: Diana Schumann

Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen e.V. in Bronze:

Roberto Garthoff, Doreen Pohlmann, Mario Schwara

Alterskameradschaft zum Brandmeister:  Lothar Haberkorn

(PG)

 

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