18. Heimat-Ernte und Dreschfest, Obertopfstedt

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Überwältigend, nur so kann man die Beteiligung und die Besucher auf dem 18. Heimat-, Ernte- & Dreschfest in Obertopfstedt nennen.
Schlangen an allen Veranstaltungen, vom Kinderreiten bis zur Technikschau.

 Aus dem Thüringer Wald bis zum Vorharz erstreckte sich das Einzugsgebiet der Traktorfahrer.
„Hier geht es familiär zu“, so die angereisten Traktorfahrer.
Oftmals steht der Traktor neben dem Wohnwagen, also in gefühlter Ehebettnähe.
„Das brauchen wir und unsere Frauen kennen das.“ erzählten Familie Frank Zimmermann-Meister aus der Gemeinde Drei Gleichen.
Wir bleiben bis zuletzt war auch die Aussage der Traktorfahrer Gerald Buch und Michael Hermann aus Sollstedt mit ihrem Kumpel Heiko Fullmann aus Rüxleben.
Uns gefällt es auch, dass wir nur mal so zum Spaße zwischendurch eine Fahrriemen-Runde drehen können.

18. Heimat und Dreschfest 09.08.2013 Obertopfstedt 1

18. Heimat und Dreschfest (1) Obertopfstedt 09.08.2013 Fotos: P.Georgi

 Am Freitagabend sorgte Route 66 aus Sondershausen, für Stimmung.

Am Samstag begann, wie üblich mit der Zeltandacht, die diesmal Theologin Christina Hildebrand aus Schwerstedt hielt.

Danach folgten die überaus vielen Darbietungen. 

Auf zwei Dreschmaschinen wurde gedroschen, nachdem das Getreide mit der amerikanischen Flügelmaschine von 1895 geschnitten wurde.
Anschließend erfolgte der Garbenbund.
Auf einem schweren Leiterwagen, der durch Kühe gezogen wurde, transportierten die Männer vom Heimatverein Obertopfstedt die Garben an die Maschinen.
Mit viel Getöse erfolgte der Drusch.

18. Heimat und Dreschfest 09.08.2013 Obertopfstedt 2

18. Heimat und Dreschfest (2) Obertopfstedt 09.08.2013 Fotos: P.Georgi

Im Anschluss wurden noch Kartoffeln geernet.
Die Kartoffeln wurden zum einen mit einer durch einen Traktor gezogenen Kartoffelschleuder, als auch mitttels Pflug und Kuh-Pferdegespann ausgeworfen.
Die Kühe kamen von Familie Böttcher aus Rottleben und die Pferde von Uschi Schreiber aus Niedertopfstedt.
Selbiges Gespann zog dann auch die ersten Furchen in den Boden.

An einer anderen Festplatzecke wurde über das heimische Wild informiert.

Händler boten heimatliche Waren an.
Unter einem Zelt wurden Küchenmöbel und alltägliche Dinge aus Omas Zeiten ausgestellt.

Natürlich gab es wieder Zwiebelkuchen, Gebratenes und Gebackenes aus dem Ofen vor Ort.
An Kuchen waren die Landfrauen ungeschlagen, so viele hausbackene Sorten waren noch nie hier angeboten worden.

Die Strohballen für die Kinder waren stark zerschlissen.
So manches Kind wird zu Hause noch Stroh unter dem Hemde gehabt haben.
Hüpfburg, Kinderschminken und weitere Beschäftigungen gab es für Groß und Klein.

Höhepunkt war dann am späten Nachmittag die Ausfahrt von über 150 Fahrzeugen, wobei über 100 Fahrzeuge noch auf dem Platz blieben.

Am Abend ging es im Festzelt weiter.
Immer mehr Besucher kamen in Trachtenkleidung und damit passend zum Zeltschmuck.

Es begann das Abendprogramm mit Tanzmusik, gefolgt von orientalischen Tanz der Schalina aus Sömmerda.
Im Anschluß hatten die Landfrauen ihren Auftritt.
Mit viel Humor wurden die verschiedensten Märchenfiguren zu Schlager und Rockmusik vorgetragen.
Über 500 Besucher im Festzelt waren begeistert.
Die Gruppe „ Die Drei“ aus Sondershausen begeisterten ebenso das Publikum.

Am Sonntag hielten es die Traktorfahrer mit Pflug nicht lange in ihren Federn.
Nach dem Startschuss wurden Furchen gezogen, als wolle man damit die Welt retten.
Jeder versuchte sein Bestes dabei und die Schollen flogen.
Die, die keinen Flug mit hatten, träckerten zwischendurch.

Auf der angrenzenden Wiese zeigten die Springpferde aus Bellstedt ihr Können.
Auf gleicher Wiese kamen dann kleine Rennautos zum Einsatz. Das Gras flog nur so bei den rasanten Fahrten.

Allen gilt Dank zu sagen :

  • Der AGRAR-GmbH für die Felder, die entsprechend vorbereitet wurden
  • dem Sportverein
  • dem Feuerwehrverein,
  • dem Heimatverein
  • und vor allem den Landfrauen

 

Wolfgang Braune:

„Vergesst mir auch die vielen Sponsoren nicht, sonst klappt so eine Mammutveranstaltung nicht.“

(PG)

 vermisst : Mario Stroh

 

 

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