Blues am Bahnsteig 

Greußen 28.7.2018

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Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn vielen einige wenige Regentropfen pro Quadratmeter, was aber die Besucher nicht davon abhielt sich zum Bahnhofsvorplatz zu begeben.

Und so kamen sie aus allen Altersklassen um sich in die Blueswelt zu begeben. Drei Bands waren angekündigt.
Neuling für Greußen, The Dogman aus Weimar eröffnete den Reigen.
Gleich vom ersten Titel an wurde auf dem Kupferschlackenpflaster des Bahnhofvorplatzes getanzt.
Das änderte sich auch bei der bekannten D4 Blues Band aus Gotha nicht.
Zwischenzeitlich wurde es dunkel.
Damit kam die Lichtinszenierung der schönen Bahnhofsfassade von 1869 sich richtig zur Wirkung.
Nur eben die historische Uhr blieb immer auf 20 nach 11 Uhr stehen.
Der gut gefüllte Festplatz bot die richtige Kulisse auch für die dritte Band.
Zeitgleich zeigte sich der noch Vollmond über der Bühne.
Die Drei von Double Vision aus Erfurt, brachten die Masse mit variierten Titeln der 60er bis 90er in Bewegung.
Gitarrenspezialist und Sänger Stephan Graf spielte und sang was das Zeug ergab.
Immer mehr Besucher ahmten das Gitarrenspiel nach und ließen sich in die Welt des Blues versetzen.
Das setzte sich über zweieinhalb Stunden ohne Pause fort.

Blues am Bahnsteig 2018

Blues am Bahnsteig 2018 Fotos: P.Georgi

 Die Variationen ohne Synthesizer gespielt, waren so vielseitig. Selbst mit einer einfachen traditionellen Gitarre aus Holz entlockten Graf, der dem
legendären Rory Gallagher ganz ähnlich sieht, die spannendsten Stücke.
Einmal die Gitarre rücklings auf dem Rücken, fand er auch die richtigen Seiten.
Immer wieder fühlte man, jetzt müsste doch mal eine Pause kommen, nein, Graf spielte einfach bei dem schweißtreibenden Wetter weiter.
Nur eben die tanzende Masse, gönnte sich hin und wieder für einen Titel eine Trinkpause.
Die klassische Dreierbesetzung mit Gitarrist und Sänger, Bass und Schlagzeug füllte mit ihrem Können den nächtlichen Musikhimmel vollkommen aus. Veranstalter Cocker, Tobias Weber, strahlte auch ohne Hemd aus allen Knopflöchern.
Darauf haben die Greußener schon lange gewartet und gaben ihren Beifall auch zu den zahlreichen Eigenkompositionen.
Das nicht erhoffte Wort von Graf, jetzt kommt der letzte Titel, wurde nicht akzeptiert.
Von weitermachen bis Zugabe, grölte die Menge.
Graf ließ sich erweichen und hängte noch einmal eine Viertelstunde dran.
Dann sah man den Dreien an, wir können nicht mehr.
So wurden sie mit viel Getöse verabschiedet.
Damit war aber noch nicht Schluss.
Die Jungs von der Technik, mono-t(o)n ließen weiter die Musik erklingen.
Dank der hervorragenden Technik, blieben wie bei den Bands zuvor, alle Töne in bester Qualität hörbar.
Die vielseitigen Lichtspiele auf der Bühne und in den Bäumen ergänzten die gelungene Veranstaltung bis zum Sonnenaufgang.,

Der Dank von Cocker geht wieder an die vielen unermüdlichen Helfer und Sponsoren, die zu solch einer gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

(PG)

tobias-weber

 

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