6.Ackerfest in Rohnstedt 24.08.2013

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Neben dem Fußballplatz, waren ein großes Zelt und zahlreiche Bänke aufgestellt.
Auf dem angrenzenden Feld stellten sich die über 20 Traktoren, Möpse und eine Raupe, in einer Reihe auf.

Noch vor Beginn hat eine Windböe das Zelt trotz der großen Heringe rausgerissen und rund 100 m weiter getrieben.
Das demolierte Gestänge wurde notdürftig wieder aufgebaut.
Getränkewagen und Gulaschkanone standen fest.
So setzte man sich nun in die warme Sonne und ließ sich die 3erlei Suppen schmecken.
Die Bud Spencer Bohnensuppe wurde im PVC-Geschirr, statt im Holzteller und Holzlöffel, serviert.
Der Feuerwehrverein Rohnstedt e.V. sorgte für die Verköstigung der zahlreichen Besucher.

 

6.Ackerfest Rohnstedt 24.08.2013

6.Ackerfest Rohnstedt 24.08.2013 Fotos: P.Georgi

Ingolf Kerrinnes hielt die Fäden in der Hand und stellte die einzelnen Teilnehmer samt Fahrzeug vor.
Besonderes Interesse erregte der 1940er DEERING F-12-G der Familie Fischer aus Bad Tennstedt.
An seinen Eisenrädern war der sogenannte eiserne Schonreifen aufgezogen.
Er zug einen Pflug aus dem Jahre 1880 mit viel Holzteilen, der aber nicht benutzt wurde.
Die Erde sei zu trocken, da könnte was brechen sagte Harry Fischer.

Nach Stärkung aller Beteiligten begann das Schauernten. Zuerst wollte ein Ableger aus dem Jahre 1900 das Getreide ernten.
Aber Life is Life, ein verwurmter Holzarm ist gebrochen und die Messer waren zu stumpf.
Somit wurde das Getreide nur abgerissen und es funktionierte nicht.
Besser klappte es dann mit dem Mähbinder von 1930 - hier fielen dann die mit Faden gebundenen Garben runter.
Die Landfrauen stellten sie zu Puppen auf.

Jetzt sollte das Pflügen vorgestellt werden. Natürlich zuerst mit dem 74järigen Ernst Petrie aus Bliederstedt.
Er hatte den Einschar-Karrenpflug schon hinter seinen Ponys und los ging es.
Michelle Petrie hielt die Zügel.
Was erst ein wenig durcheinander aussah, zeigte sich nach der 6. und 7. Runde.
Ein ganz gleichmäßig gepflügtes Feld war zu sehen.
Absolut meisterhaft war die Furche, nicht ein Bogen oder Knick war in der Länge von 50 Metern zu erkennen.

Das schafften die Traktoren nicht, die anschließend in unterschiedlichen Klassen die abgesteckten Feldbereiche bearbeiteten.
Großes Fachsimpeln war natürlich bei allen Aktionen angesagt.
Noch bei so manchem Glas Bier wurden die Furchen gerade und auch krumm diskutiert.

Der Kuchen, den die Feuerwehrfrauen gebacken hatten, war gerade geschnitten und hat super geschmeckt.
Am besten ging der frische Zwetschkenkuchen mit saftigem Öl. 

Bis weit in den warmen Abend hinein, wurde noch auf dem Festplatz gefeiert.

  (PG)

 

 

 

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