10. Nachtpokalausscheid der Feuerwehren - 22.06.2013 in Grüningen

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Diese Jahr haben sich die Kameradinnen und Kameraden der Grüninger Feuerwehr rechtzeitig um einen Termin gekümmert, der nicht mit anderen Festen in der Region in Konflikt steht.

Das war auch an den Besucherzahlen zu erkennen.
Bei bestem Wetter begannen am Nachmittag die Jugendfeuerwehren aus Greußen und Grüningen mit den Wettkämpfen.
Im Anschluss gab es Spaß und Spiel unter den Feuerwehrleuten.
Besonders das Hüpfen auf einem Gummiball strapazierte die Lachmuskeln der Besucher.
Greußens Bürgermeister René Hartnauer (SPD) hat wieder Kinderklettern angeboten und so mancher der Jugendfeuerwehr bekam Höhenangst.
Wieder andere ließen sich bunt bemalen und liefen als Geister über den Sportplatz.
Nur langsam kam die Dämmerung über den Platz.

10. Nachtpokalausscheid der Feuerwehren vom 22.06.2013 in Grüningen

10. Nachtpokalausscheid der Feuerwehren 22.06.2013 in Grüningen Fotos: P.Georgi

Andreas Cotta, stellvertretender Wehrleiter der Grüninger Feuerwehr, zeichnete zuerst einmal die Jugendfeuerwehrmitglieder 6-9 Jahre, Katarina Schüler, Sophie Cotta und Tristan Tadday aus.
Florian Pohlmann wurde die Jugendflamme, Stufe 2 verliehen.
Dann hat Frank Hoier im Auftrag des Thüringer Innenminister Jörg Geibert, den Feuerwehrmann Andreas Cotta, das silberne Brandschutzehrzeichen für 25-jährige aktive und pflichtreue Dienstzeit in der Feuerwehr, verliehen.
Gegen 21:30 zogen die 11 Wehren und die Grüninger Kirmesburschen das Los.
Da der Himmel immer noch nicht so richtig dunkel wurde, verzögerte sich der Start zum 10. Nachtpokal noch etwas.

Grüningen kann sich rühmen, eine derartige Veranstaltung gibt es im Altkreis Sondershausen nicht noch einmal.
Darin liegt der Unterschied zu den üblichen Ausscheiden.
Der Löschangriff  soll unter schlechten Lichtverhältnissen erfolgen und das hat seine Tücken.
Wie schon in den vergangen Jahren hatten die Grüningen auf dem Sportplatz alles bestens hergerichtet.
Zelte und ausrechend Sitzmöglichkeiten entlang der Kampfstrecke, Beleuchtung am Startplatz und an der Zielgeraden.
Dazwischen war es dunkel.

Kurz nach 22 Uhr startete Großenehrich als Erste Wehr.
Mit viel Mühe legten sich die insgesamt 7 Feuerwehrfrauen und Männer Schläuche, Verteiler und Spritzen zurecht.
Alles wurde mehrfach probiert und nach dem Start musste nun alles im Dunkeln funktionieren. Pumpe anwerfen, Saugschlauch zusammen verschrauben, in das Wasserfass stecken. Dabei wird der Schlauch mehrfach gewippt um schon Wasser einzupumpen.
Der Maschinist sorge für die Verbindungen zur Pumpe und dann rannten die Läufer mit den Schläuchen los.
Nun im Dunkeln alles zusammenkuppeln und am Ziel auf die beleuchtete Scheibe treffen.
Jetzt entscheiden die Zeiten.
Die Clingener waren im ersten Lauf mit 1.21.30 Minuten das Schlusslicht.
Hier klappte das Kuppeln nicht. 

Im zweiten Durchgang waren die Zeiten überwiegend länger.
Erstaunlich wie sich auch die Kirmesburschen schlugen. 
Sie sahen in den geborgten Feuerwehrsachen putzig aus.
Feste Schuhe, Schutzhose und Jacke, Handschuhe und Helm, waren Pflicht, passten aber nicht immer.
Zusätzlich warfen sie ihren Saugschlauchhalter,  Marco Gärtner im Anschluss in das Wasserfass.

Zu später Stunde ertönte die Sirene und auf dem Sportplatz brannte ein Papphaus.
Aus dem nahe gelegen Pflegeheim kamen sieben Omas mit Rollator, Krückstock und Gießkannen zum Löschen.
Selbst aus einem Gartenschlauch tröpfelte es in das Feuer, was sie aber unter dem Gelächter der immer noch zahlreichen Besucher, löschten.
Für den letzten Löschangriff der Feldengler fehlte plötzlich das Wasser.
Die 2x7 cbm Wasserfässer waren verbraucht.
So musste mit einem Gartenschlauch nachgefüllt werden, das ist noch nicht passiert sagte Andreas Cotta.
Dann nach 2 Uhr früh war nun der zweite Durchgang geschafft und die Siegerehrung erfolgte. 

1. Grüningen              33,58
2. Oberbösa               35,04
3. Hemmleben            36,66
4. Clingen                  37,31
5. Niederspier             37,34
6. Westerengel           40,84
7. Feldengel               41,20
8. Kirmesburschen      42,61
9. Trebra                   43,28
10. Greußen              43,48
11. Frömmstedt          45,13
12. Großenehrich        46,00

Mit Blaulicht und kurzem Sirenengeheul verabschiedeten sich die Wehren vom Festplatz.
Alle wollen nächstes Jahr wiederkommen, denn die Gaudi will man wieder erleben.

Herzlichen Dank an alle Sponsoren:

Stadt Greußen
Wildhandel Bauer Wolkramshausen
Emmis Kloßmasse Bad Tennstedt
Reisebüro Wettstein Greußen
Eis-Günther Greußen
Sparkassenversicherung
L und G Landmaschinen GmbH Grüningen
Landwirtschaftsbetrieb Ziegeldecker
Gaststätte Am Steingraben Grüningen

 (PG)

 

 

 

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