Weihnachtsmarkt Greußen 08.12.2012

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Klarer Himmel und gefühlte 15°C unter null.
Die Besucher strömten auf den Weihnachtsmarkt in Greußen.

Moderator Norbert Kroll, vom GKC (Greußner Karneval Club) begrüßte und führte durch das Programm.
Zuerst traten die Kindergartenkinder auf uns sangen von der Strohbühne, welche von Ziegenhof Peter und vom AGRO-Holzhandel gespendet wurde.

Schnell wurde nach Glühwein verlangt, da doch alle fröstelten.
Viele Besucher waren dick eingepackt und kaum zu erkennen.
Auch den Bläsern aus Greußen und Grüningen sah man an, dass die Finger steif wurden.
Dennoch spielten sie die weihnachtlichen Weisen wie schon über viele Jahre hinweg am Tannenbaum.

Kinder fütterten die Ziegen mit Zweigen und freuten sich, wenn mal eine reichende Hand an den Fingern angeknabbert wurde.
An der Bastelstraße wurden Kerzen mit Tannen und Beiwerk beklebt. Andere Kinder verkauften am Kinderbasar, Geschenke.

An den Glühwein- und Bratständen wurde reichlich verkauft.
Über Zehn Buden boten ihre Waren feil.
Erstmals dabei war Marco Kühnl, der seine eigenen Ölgemälde verkaufte.

Weihnachtliche Weisen sangen die Ottenhäuser Männer (gegründet 1670 als Männergesangsverein).

Zwischenzeitlich hatten die Kameraden der Feuerwehr die Feuerschalen entzündet und es bildeten sich immer Gruppen um das wärmende Feuer.

Pünktlich um Fünfe, wie Norbert Kroll auf Greussnerisch ankündigte, sollte der Weihnachtsmann kommen.
Man spürte die Erwartung innerhalb der Kinderschar.

Die Rathausuhr hatte kaum fünfmal geschlagen, da hörte man das Martinshorn und Blaulicht blinkte über den Platz.
Das Gedränge wurde immer stärker und die Kinder wurden auf die Schultern der Erwachsenen gehoben.
Der Weihnachtsmann sprang aus dem Wagen und zwei Helfer hinten auf die Ladepritsche, auf der mehrere Säcke lagen.
Sie reichten ihm die Geschenkbeutel und der Mann in Rot mit weißem Bart übergab sie den Kindern.
Oftmals wurde so manches Gedicht aufgesagt und vor Aufregung das Danke vergessen.
Die Kinderschar nahm kein Ende.
So mussten dann noch auf die Notreserve zurückgegriffen werden, damit kein Kind leer ausging.

An den Feuerstellen wurde nachgelegt und der Glühwein blieb der Renner unter den Gästen, die bis weit in den Abend hinein auf dem Markt blieben.

Bürgermeister Rene Hartnauer war mit seinem ersten Weihnachtsmarkt sehr zufrieden.
Zuvor hatte er den Bläsern und Sängern eine Runde Glühwein für Ihre Darbietungen spendiert.
Norbert Kroll vergaß es nicht, sich bei allen Sponsoren und Helfern zu bedanken.

Viele Besucher sind dann noch zum weihnachtlichen Singen in das Rathaus gegangen wo keiner frieren musste.

(pg)

Weihnachtsmarkt Greußen 08.12.2012

Weihnachtsmarkt Greußen 08.12.2012 Fotos: P.Georgi

 

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